Für Menschlichkeit und Selbstbestimmung
Als das eigentlich Wertvolle im menschlichen Getriebe
empfinde ich nicht den Staat,
sondern das schöpferische und fühlende Individuum,
die Persönlichkeit: sie allein schafft das Edle und Sublime.
Albert Einstein
Die staatliche Verfolgung kritischer Ärzte in Deutschland ist Fakt. Das Dementi von Gesundheitsministerin Warken nach der Kritik aus den USA war «sachlich unzutreffend», wie es der Datenanalyst Tom Lausen und zwei Anwälte milde bezeichneten. Die amtlichen Zahlen aus deren offenem Brief werden auf dem Portal «Ärzte mit Gewissen» präsentiert.
Laut dieser Plattform sind mehr als 1.000 Ärztinnen und Ärzte im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen in Deutschland verurteilt worden. Einige sind inhaftiert. Auf der Website will man solche Fälle sichtbar machen und zur Debatte über Gewissensfreiheit in der Medizin beitragen. Bisher wurden 27 Schicksale dokumentiert.
Ein Fall, der dort bisher noch nicht veröffentlicht wurde, ist der von Heinrich Habig. Der Arzt wurde am Mittwoch überraschend aus der Haft entlassen. Das ermöglichte es ihm, die diesjährige «Aachener Auszeichnung für Menschlichkeit» persönlich entgegenzunehmen. Damit wurde er stellvertretend für alle Mediziner geehrt, die sich in der «Corona-Zeit» mutig und menschlich für ihre Patienten eingesetzt haben.
Immer öfter entscheiden unterdessen Gerichte, dass der Staat für die Folgen des oft zwangsweisen «Impfens» in seinem Auftrag die Haftung übernehmen muss. So geschehen Ende April in Griechenland und nun auch in Italien. Ähnlicher Tenor: Das Argument der angeblichen «Freiwilligkeit» zieht nicht; der Staat ist als Organisator der Kampagne verantwortlich. Damit bestätigen die Gerichte auch, dass am Ende die Bürger die gesamte Zeche zahlen – wie nicht anders zu erwarten war.
Ungeachtet dessen, und ohne die Corona-Politik irgendwie in Frage zu stellen, will man in Bayern künftig vor allem noch schneller auf «Pandemien» reagieren. Im Mittelpunkt eines neuen «Zentrums für präventive Infektionsmedizin» stehen die Impfstoffforschung, die Bereitstellung «verlässlicher Informationen» sowie die Bekämpfung angeblicher «Fehlinformationen». Nichts gelernt.
Im Gegenteil: Gelernt haben die Verantwortlichen, dass mit der braven Herde inzwischen scheinbar fast alles machbar ist. Immer konsequenter wird die Digitalisierung der Gesellschaft durchgezogen und immer offener werden die Ziele dafür formuliert. In zwei Worten: KI-gesteuerte Totalkontrolle.
An unzähligen Praxisbeispielen sieht man, dass auch dieses Szenario keine sogenannte Verschwörungstheorie ist. In Schweden will man jetzt Kindern ab 13 Jahren Tracking-Geräte («Armfesseln») anlegen, um sie – ganz im Stil von «Minority Report» – vor der Verwicklung in Straftaten zu schützen.
Im Zentrum steht jedoch die digitale Identität, die man uns «ums Verrecken» verpassen will. Hier laufen alle relevanten Daten zusammen. Abgesehen von der unmöglich 100-prozentigen Datensicherheit muss man sich bewusst machen, dass alle Funktionen einer solchen App einfach abgeschaltet oder eingeschränkt werden können. Spätestens, wenn dann Zahlungsfunktionen integriert – und an eine digitale Zentralbankwährung gekoppelt – sind, ist Schluss mit lustig. Finanzdienstleister wie Mastercard unterstützen diese Entwicklung nach Kräften.
Wem das nicht wünschenswert erscheint, der sollte sich dringend nach Auswegen umschauen. Mir fällt dazu immer wieder das Stichwort «Dezentralisierung» ein. Aus finanzieller Sicht heißt das zum Beispiel «Bitcoin».
[Titelbild: Pixabay]
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News** erschienen.
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