Pilgern im Religionsunterricht
Kinder haben sich verändert – sie lernen anders, bewegen sich anders, erleben anders. Der Religionsunterricht steht vor der Aufgabe, diesen Wandel aufzunehmen: performativer Religionsunterricht schafft Erfahrungsräume, in denen Kinder glauben, fühlen, deuten und gestalten können.
Pilgern verbindet Bewegung, Spiritualität und Gemeinschaft – ein Lernweg, der Kopf, Herz und Körper anspricht. Lehrkräfte erleben, wie aus dem Gehen selbst Religionsunterricht wird: zwischen Körpererfahrung, Stille, Symbolen und spirituellen Momenten.
Das Konzept wurde aus der Praxis entwickelt – erprobt an verschiedenen Schulen, konfessionell-kooperativ, aber offen für alle Religionen. Pilgern wird so zum multikulturellen und spirituellen Lernort, der Kindern Orientierung und Resonanz ermöglicht.
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