Persönlich

Ich schreibe das, weil es vielen anderen vielleicht ähnlich geht
Persönlich

Im Gegensatz zu denen, die es unbedingt sollten, habe ich aus der vorläufig dunkelsten Zeit Deutschlands gelernt. Nie wieder ist jetzt. Wieder ist nicht 2029!

Mir ist übel. Wenig Appetit. Die Sonne scheint, ja toll!

Ich sollte weniger Informationen zum aktuellen Wahnsinn lesen. Was kann ich schon tun, wenn die Welt immer mehr im Chaos versinkt? Ohnmacht. Oder sehe ich das alles viel zu schwarz?

„Mach mal Pause, das tut Dir nicht gut, das zieht Dich zu sehr runter“, sage ich mir.

Ok, alles aus, raus in die Natur, gehen, tut gut, die Welt ist schön und voller Wunder.

Haben die USA inzwischen doch wieder den Iran angegriffen, oder Israel, weil es den Bekloppten dort, die von einem Groß-Israel träumen, nicht schnell genug geht?

Oh, da hat jemand was gegen das von Deutschland staatlich erklärte unberührbare Land gesagt. Geht gar nicht! Doch geht, wenn es berechtigt ist, und genug Leute vor Ort sind gleicher Meinung.

Ist sich Trump wirklich bewusst, was er da in der Weltwirtschaft mit seinem völkerrechtswidrigen Angriff, in Personalunion mit Israel, gegen den Iran, für ein Desaster angerichtet hat? Ja, wahrscheinlich, es geht um Interessen, die stets mit Superlativen versehen, von einem Erfolg zum anderen herbeigeredet werden.

Warum berichten inzwischen selbst sogenannte kritische Medien darüber so einseitig?

Welche geisteskranken Äußerungen hat inzwischen schon wieder irgendeiner von den deutschen „Spitzen-Politikern“ losgelassen, dass man den Atem anhalten muss, weil der Knall schon förmlich zu hören ist?

Wie lange lässt sich Putin das noch gefallen? Wann knallt es das erste Mal in Europa, wo, im Baltikum, in Deutschland oder beides?

Wie geht es mit der persönlichen digitalen Identität weiter? Schaffen die in Brüssel und anderswo es, uns alle zu versklaven und mundtot zu machen? Hoffentlich gibt es noch einige europäische Staaten, die so viel Kraft haben, sich dagegen, zum Schutz ihrer Landsleute, zu wehren, sofern sie es für nötig erachten!

Wie lange dauert diese Drangsal noch?

Kann ich mich wirklich so weit ausklinken, dass sie mich nicht oder nur peripher berührt?

Bleiben oder gehen? Wohin?

Diesen Fragenkatalog könnte ich endlos fortsetzen. Ohnmacht macht sich breit.

Wir leben in einem toxischen Umfeld, die Luft ist mit schlechter Energie vergiftet. Die Menschen drehen durch, kein Wunder. Wie schaffen es andere, so zu tun, als sei die Welt doch in Ordnung? Verdrängen, aber wie?

Es geht schon wieder los mit dem Fragenstellen. Zu viele unbeantwortete Fragen.

Und dann kommen noch ganz normale, alltägliche Herausforderungen, Aufgaben und Entscheidungen hinzu. Die hauen mich aus den Latschen, früher nicht. Wie belastbar bin ich eigentlich noch? Ist das noch normal?

Ja, anderen geht es ähnlich, ich tausche mich aus. Der permanente Ausnahmezustand ist das neue Normal geworden, aber wir wollen uns einfach nicht daran gewöhnen, wir können nicht. Es fühlt sich nicht nur falsch an, es ist falsch! Wir wünschen uns in Gesprächen endlich mal wieder etwas Positives berichten zu können, da muss man jedoch sehr lange suchen, bis man etwas gefunden hat. Eine positive Nachricht: Der Krieg ist beendet, man ist zur Vernunft gekommen, es finden Gespräche statt, die zu einer Normalisierung führen, man hat endlich erkannt, dass man sich gewaltig verrannt hat. Bislang leider alles Fehlanzeige.

Wir sind traumatisiert. Aber wie aufarbeiten und Abstand zum Erlebten gewinnen, wenn wir doch noch mitten drin sind im Wahnsinn? Schon wieder Fragen.

Oder ist das alles nur Gelaber, um uns Angst einzujagen, uns einzuschüchtern? Warum will man uns mit Angst mürbe machen? Um das durchzusetzen, was sich kranke Gehirne, verirrte, verlassene Seelen, die sich offensichtlich maximal vom Menschsein entfernt haben, für uns ausgedacht haben? Krankhafte Menschen- und Weltverbesserungs-Phantasien?

Wenn dem so ist, dann sollten wir in der Tat Angst haben. Vor etwas, das zwar auf Dauer keinen Bestand haben wird, ganz sicher, aber vorher muss erst noch das tiefe Tal durchschritten werden. Da habe ich keine Lust zu, und andere auch nicht. Das hat schon was sehr Bedrohliches.

Massiver Angriff auf unsere Freiheit, auf die Würde von uns Menschen. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland feiert Geburtstag. Pah, was hat es gebracht, es auf der Demo in Berlin hochzuhalten, als die Corona-Finsternis über uns alle hereingebrochen wurde?

Ich muss zur Ruhe kommen, aber wie?

Der „böse Russ“ hat Kiew bombardiert. Die Ukraine hat zuvor ein Wohnheim in Starobelsk plattgemacht. Bislang 21 tote junge Menschen, die ihr Leben noch vor sich hatten. Dass das eine Reaktion auf diesen Angriff war, wird, im ach so moralischen Wertewesten so verdreht, so offensichtlich, dass es eigentlich jeder merken würde, der auch nur eine Gehirnzelle hat. Der braune Propagandaminister aus dunkler Zeit würde vor Neid erblassen. Kein Aufschrei, alles ganz normal. Sind die Leute so doof, dass sie nicht merken, wie sehr sie verarscht werden und auch noch selbst dafür 18,36 im Monat zwangsmäßig abzudrücken haben?

Hauptsache noch mehr Kohle für die Ukraine, es reicht noch nicht, es reicht noch nicht, es reicht noch nicht! Geht’s noch? Merkt ihr nichts?

Das ist ein Psycho-Krieg, der hier gegen uns Menschen geführt wird. Ich habe keine Erfahrung, wie man damit umgehen soll, ist ja schließlich das erste Mal in meinem bisher friedlich verlaufenden Leben, und das seit inzwischen mittlerweile 6 elend-langen Jahren. Und gleichzeitig frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist, warum sie so rast? Das ist doch völlig bescheuert!

Was hat man in einem „herkömmlichen“ Krieg gemacht? Man ist in Deckung gegangen. Also doch weniger Informationen an mich herankommen lassen.

Ok, mal sehen, wie lange ich das durchhalte.

Bin ich in diesem Moment in unmittelbarer Gefahr? Nein, ok, also tief durchatmen, weitermachen. Das kann nicht ewig so weitergehen. Ist nur die Frage, ob meine Restlebenserwartung noch reicht, um die neue Zeit, die sicher kommen wird, weil sie kommen muss, noch genießen zu können.

Einfach wieder aufstehen und wissen, die Welt ist soweit in Ordnung, dass man sich in erster Linie um sein eigenes Fortkommen kümmern kann, Zeit für andere hat, die Hilfe brauchen, die Möglichkeit hat, wieder Lebensqualität entwickeln zu können, ein positives Lebensgefühl, was hält der wunderbare Tag für Überraschungen für mich bereit, sich darauf zu freuen, dass endlich wieder negative Nachrichten nicht die Oberhand haben, Pläne schmieden zu können, positive Zukunftsperspektiven zu haben.

Höre nie auf anzufangen, fange nie an aufzuhören.

Leichter gesagt, als getan.

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(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )

 

(Wem meine Artikel gefallen, bitte teilen. Und ich wehre mich nicht gegen eine Satoshi-Unterstützung nach eigenem Ermessen. Danke!)

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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)

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(Bild von pixabay)


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